Die prächtige Ansicht des Wasserpalais bietet sich von der Elbe aus.
Der Lustgarten wird an drei Seiten von Palais begrenzt - Blick auf das Neue Palais.
Das Wasserpalais vom Lustgarten aus.
Chinoiserie.
Diese Schaluppe diente noch bis zum Ende des 18. Jhd. als Transportmittel von der Residenz zum Lustschloss.
Die Kamelie überwintert gut geschützt in ihrem Glaspalast, wo sie auch etwa 35 000 rote Blüten trägt.
Warum dieses Tempietto ausgerechnet Englischer Pavillon heißt, lassen Sie sich am besten von Ihrem Gästeführer erklären.
Wenn Sie für den Rundgang im Schlosspark Pillnitz ausreichend Zeit eingeplant haben, können Sie auch am Chinesischen Pavillon vorbeikommen.
An der Alten Wache, gleich hinter dem Parkplatz, finden Privatgäste ohne eigenen Gästeführer Gelegenheit, an einer öffentlichen Führung teilzunehmen.
Malerisch fügt sich die Weinbergskirche, die beim Blick über die Parkmauer auffällt, in den Elbhang ein. Warum die Schlosskirche auf den Weinberg verbannt wurde, erfahern Sie von Ihrem Gästeführer.
Das Lustschloss Pillnitz, einst Teil des Schlösserkanons August des
Starken, den dieser rings um seine Residenz errichten ließ, finden Sie
heute im östlichsten Zipfel der Stadt Dresden. Umgeben von malerischen
Weindörfern, die zugleich den Verlauf der sächsischen
Weinstraße markieren, liegt Schloss Pillnitz am Ufer der Elbe.
Die Idee zu einem Schloss, das mit der Residenzstadt über einen Wasserweg als Lebensader verbunden war, erwuchs August offenbar während seiner Kavalierstour durch Europa, die ihn auch nach Venedig führte und dort den Canale Grande erblicken ließ.
Das Weindorf Pillnitz, alter Adelssitz und Rittergut, ging Ende des 17. Jhd. in den Besitz der Wettiner über. Die spannende Geschichte, wie das geschah, lassen Sie sich am besten von Ihrem Gästeführer erzählen. Jedenfalls nahm August der Starke später selbst die Planungen der Pillnitzer Anlage in die eigenen Hände und beauftragte seinen Architekten Mathäus Daniel Pöppelmann.
Diese Epoche, die um 1721 eingeleitet wurde, prägt bis heute die Erscheinung der barocken Anlage, denn nachfolgende Erweiterungen orientierten sich ehrfürchtig am seinerzeit entstandenen Leitmotiv. In der Architektur mit ihren Chinoiserien ist das noch deutlicher zu sehen als in der Gartenkunst. Letztere wurde insbesondere bei der Erweiterung des Parks durch den naturnahen englischen Landschaftspark beeinflusst. Das wiederum hat in Verbindung mit dem Interesse an der Natur eine erstaunliche Anzahl verschiedenartiger dendrologischer Kostbarkeiten nach Pillnitz gelangen lassen. Unter ihnen sticht eine mehr als 230 Jahre alte Kamelie mit ihrer fast unglaublichen Geschichte hervor. Diese lernen Sie neben all
den anderen Kuriositäten im Park des Lustschlosses Pillnitz kennen, den Ihnen Ihr Gästeführer gern bei einer großen Stadtrundfahrt (mindestens 4 Stunden einplanen!) oder auf dem Weg in das Elbsandsteingebirge (Sächsische Schweiz - ganztägiger Ausflug) gern vorstellt.
Besonders zu empfehlen ist auch die Anreise per Schiff. Vom Wasser aus wird die vom Bauherrn beabsichtigte Wirkung besonders deutlich. Vor allem die imposante barocke Treppenanlage kommt dabei zur Geltung. Deren Herkunft und Bedeutung sollten Sie sich vom Ihrem Gästeführer erläutern lassen.
Die Führung im Park dauert ca. 60 bis 90 Minuten. Die Ausstellungen des Museums für Kunsthandwerk in den Palais von Schloss Pillnitz sind zu Ihrer individuellen Besichtigung von Mai bis Oktober geöffnet.
Wenn Sie individuell anreisen, gelangen Sie auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Pillnitz. Davon ist besonders die Überfahrt mit der Fähre
vom Dresdner Stadtteil Kleinzschachwitz aus zu empfehlen, weil Sie dann ebenfalls die herrliche Treppenanlage des Wasserpalais so empfängt, wie die Festgäste zu Zeiten Augusts des Starken oder die Vertreter der europäischen Supermächte bei Ihrem Treffen im Jahre 1791 ...