Schloss Moritzburg

Das Jagdschloss Moritzburg liegt inmitten der abwechslungsreichen Kleinkuppenlandschaft, zwischen Wäldern, Wiesen und Teichen. Es bildet somit eine gestalterische Einheit mit dem Gebiet, in dem die sächsischen Fürsten bevorzugt jagten. All das trägt bei zum unvergleichlichen Reiz des Jagdschlosses Moritzburg, das in seiner heutigen Erscheinung maßgeblich von August dem Starken beeinflusst wurde.

Errichtet inmitten eines künstlich angelegten Teiches und über einer Terrasse kommuniziert das Schloss nach den Regeln der barocken Baukunst mit seiner Umgebung. Die Konturen des alten Jagdhauses, das Moritz, Kurfürst und Namensgeber des Schlosses, errichten ließ, sind noch erkennbar. Nur die alte Schlosskapelle ist aus der Renaissance übernommen, der Hauptteil des Baus entstand im 18. Jahrhundert. Die Ausstattung lässt erahnen, welche Bedeutung der Jagd beigemessen wurde, welch rauschende Feste das Schloss und die umliegende Landschaft in vergangener Zeit gesehen haben.

Sie können auf der Fahrt nach Meißen am Schloss vorbeifahren, Sie können sich im Schloss und durch den Schlosspark führen lassen oder auch einen Spaziergang zum Fasanenschlösschen am Großteich, der mit Leuchtturm und Mole an barocke Spiele erinnert, unternehmen.

Neben dem Schloss ist in Moritzburg auch das Landesgestüt von Interesse, das alljährlich im September die Hengstparaden mit den in Moritzburg stationierten Hengsten durchführt.

Neben der Anreise mit dem Bus ist auch die Schmalspurbahn zu empfehlen, die von Radebeul-Ost abfährt und im Volksmund nach dem Höhenzug am Rand des Elbtals Lößnitzdackel genannt wird.