Porzellanstadt Meißen

Als Heinrich I. bei seiner Ostexpansion im 10. Jahrhundert das Elbtal erreichte und dort eine Festung errichten ließ, sollte dort die erste Stadt in der neuen Mark, später Sachsen genannt, entstehen. Bis zum 15. Jahrhundert Residenz der sächsischen Kurfürsten, konnte Meißen bis heute sein mittelalterliches Gepräge bewahren. Darin nimmt die Stadt in Sachsen eine Spitzenposition ein, was insbesondere bei der Besichtigung des Marktes und auf dem Weg hinauf zum Burgberg deutlich wird. Besonders deutlich wird die Struktur mit den engen Gässchen beim Blick über die Dächer der Stadt von oben.

Burg und Dom thronen gemeinsam auf einem Bergsporn und sind schon weithin sichtbar. Doch auch der Besuch des Inneren der Gebäude lohnt.

Zumeist ist die Fahrt nach Meißen aber mit einem Abstecher in die Staatliche Porzellanmanufaktur verbunden. Deren Schauwerkstatt und Schauhalle geben eindrucksvoll Einblick in die meisterhafte Arbeit der Porzellankünstler damals wie heute. Eine Voranmeldung ist für Gruppen angeraten.

In den heutigen Fabrikgebäuden ist die Manufaktur jedoch erst seit dem 19. Jahrhundert untergebracht. Wo sie vorher war, zeigt Ihnen Ihr Gästeführer. Er kann Sie außerdem durch die Stadt, in der Albrechtsburg und im Dom sowie evtl. durch die Schauhalle, das Porzellanmuseum, führen.