Die Gemäldegalerie Alte Meister

Die Gemäldegalerie ist Bestandteil des Zwingers und trennt mit ihrem Hauptgebäude den Zwingerhof vom Theaterplatz. In diesem Bauwerk, das 1855 nach Entwürfen des Architekten Gottfried Sempers fertiggestellt wurde, finden Sie auf drei Etagen etwa 780 Gemälde alter Meister (bis 18. Jhd.) aus der Dresdner Sammlung. Zudem erstreckt sich die Sammlung mit den Gemälden deutscher Meister bis in den Deutschen Pavillon des Zwingers, einem Bau in typisch sächsischem Barock.

Das Gebäude der Sempergalerie am Theaterplatz beherbergt die Sammlung der alten Meister

Das Kunstinteresse der Sächsischen Fürsten ließ die Sammlung seit den Anfängen im 16. Jhd. vor allem im 18. Jhd. enorm anwachsen, als sich Kurfürsten z.T. eher als Mäzene denn als Regenten verstanden.

Vertreten sind zahlreiche Schulen und Epochen. Daneben finden Sie eine Auswahl von Ansichten Dresdens und benachbarter Städte, die z.T. von dem in Dresden tätigen Italiener Bernardo Belotto, genannt Canaletto, gemalt wurden. Trotz erheblicher und schmerzlicher Verluste im 2. Weltkrieg ist der größte Teil der Sammlung wieder in Dresden.

Unter den italienischen Gemälden finden Sie auch das bekannteste und wertvollste Gemälde der Dresdner Sammlung - die Sixtinische Madonna von Rafael.

Wie die nach Dresden gelangt ist, erfahren Sie von den Spezialisten mit der Lizenz für die Gemäldegalerie, die Sie gern durch die Galerie führen. Planen Sie bitte für die Führung etwa 1 bis 2 Stunden ein, in denen Sie einen repräsentativen Querschnitt der Werke der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister bekommen.